Legetrixen mit gemalten Bildern im Film

Hab ich doch mit Russen und Kinder an so einem Stop-Motion-Film mitgemacht und zwar beim REC-Jugendmedienfestival :

HIMMEL / NEBO / НЕБО (rus subs) from Studio Da on Vimeo.

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Bildung is keene öffentliche Aufgabe mehr…

… sondern privat. Wennme also Kinder gemacht hat, schicktme die getz nich mehr einfach so inne Schule wie früher. Nee, man muss sich engagieren, damit die da wat lernen und de Lehrer kommen auch nich mehr alleine zurecht, weil se sich jetzt selbstverwalten in Berlin und ne Menge Zettel ausfüllen müssen. Auch so mit pädagogische Sondernummern, von wegen so humaner lernen, so wie de Kinder dat mögen, is nich mehr und de Direktorin von de Clara-Grunwald-Grundschule hat jetzt nach 18 Jahren geschmissen, keine Zettel mehr, will lieber unterichten und gesund bleiben. Reaktion von de Eltern: So ein Mist dat alles, jetzt machen wer Ärger, wir aktionstagen und besetzen den Schulsenat oder fast. Seht selbst:

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Dat war de Herbst

Ruhiges und niedergelassenes Singen
Also ich blog getz, wat dat Zeug hält. Lasse mich ruhig nieder und singe dazu. Dann tropft das Testeron vonne Wände hat mal ein Berufener dazu gesagt, denn ich singe nur mit Männern und das kann ich beweisen und die Band, wo ich drin singe heißt
“shanty crew X-berg”. ..yeah, live on stage hier:

Spatzen denunzieren

Et wird ja gerade ganz schön viel rumdenunziert über die unterschiedlichsten Gruppen von de Mitbürger in Sachen Integration und wer das nicht will. Da ist ja sogar die Polizei gegen, jedenfalls ein Chef von denen. Und getzt kommt da so ein Filmer daher und macht so ne privatfernsehenmäßige Kurzdoku mit manipulierender Musik über Spatzen. Voll im Denu-Stil aber eben im Trend. Watsch hier:

Frische Schrippen gegen de Atome

Dat is ja mal ne Überraschung. Sonst krieg ich ja nur verführende Werbemails ins Postfach. Getzt aber hat mir Compact.de

www.campact.de

geschrieben und exclusiv eingeladen. Ich zitiere:

“Ab 8.00 Uhr halten wir für Sie warme Getränke und belegte
Brötchen zu einem gemeinsamen “Anti-Atom-Frühstück” auf der
Straße bereit. Ab 8.30 Uhr entsteht die Protestkette, die
wir zum Beginn der Debatte im Bundestag um 9.00 Uhr in einem
“Atom-Alarm” gipfeln lassen. Bringen Sie hierfür doch bitte
Pfeifen, Rasseln oder Trommeln mit.”

Sonst redet keiner so mit mir von wegen “halten wir für Sie bereit…” und so. Ne echte Bauchpinselei, fünfSternemäßig und dafür soll ich nur Musik machen, die von mir eigentlich keiner gerne hören will.

Hintergrund für das Frühstück soll angeblich der sogenannte Atom-Deal von Bundeskanzlerin Merkel sein gegen. Nach dem Frühstück soll dann wohl irgendwie demonstriert werden. Da muss ich mich wohl in meiner Demonstrationskultur (…ist langweilig, platte Füße, blaue Augen, nasse Klamotten) umstellen auf einen höheren Standard mit Allroundversorgung. Hier findet man die Treffpunkte zum Buffet, was sich “Anti-Atom-Frühstück” nennt und am 28.10. um 8 Uhr (find ich aber sehr früh) anfängt.

Ich halte mich dafür bereit!

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Dat war der Sommer…

Grünzeug mit de Konzequenzen

Publiziert am 26. Juli 2010 von allesalltag

Sonntach ist Markt in Pollenca/Malle und da gibt es spezialen Schinken, der von Hand mit einem scharfen Messer vom Schweinebein in dünnen Scheiben abtranchiert wird. Klar gibt es auch Tomaten und Oliven und so. Touristische Kaufkraft entbindet einen aber nich von folgender Wahrnehmung:

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Auf den Berg und Sünden weck!!

Publiziert am 24. Juli 2010 von allesalltag

Also 330 Meter über der normalen Null, da wirste irgendwie frei, wenn de auf de eigenen Füße da raufgelaufen bist. Und ich bin es. Rauf auf den Puig de Maria bei Pollenca/Malle, einem Berg mit oben einem Kloster drauf, natürchlich einem katholiemschem und dat hat den Vorteil, dat da einem nach ausführlicher Beichte de Sünden gegen gewisse Gegenleistungen erlassen bekommt.
Meine Beichte als sozialisierter Protestant: 45 Minuten unter Androhung von Wadenkrampf und im Angesicht Schweiß den Berg hoch und nix mehr mit Sünden vor dem eigenen Gewissen und so. Freiheit katholisch und Max Weber, du bist tot.

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Heimlisch im Internet

Publiziert am 23. Juli 2010 von allesalltag

Davon träumste. Sitzte heimlich anne Promenade von einem der supersten Badeorte angedokt an dat Netztwerk von einem der nobelsten Hotels am Ort, zahlst nich die 5 Euros plus Trinkgeld für de Kellners fürs Bier und kanns im ungeschütztem Netz wichtiges bloggen.
Technisch bisse da nur eingeschränkt durch de mindere Ton- und Bildqualitatie (gerade waren Holländer zu Besuch, deswegen mit “ie”)
vom Eee Pc. Hier wieder der Beweis:

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Trans-Mittelmeer-Passage

Publiziert am 18. Juli 2010 von allesalltag

Also, auf sonnem Liner übers Wasser zu schippern, dat is doch Entspannung pur. Da kehrt son Frieden ins Herz ein und warum, weiß ich nich. Vielleicht ist et die Weite von dem Meer, wat einem solche innere Freiheit vermittelt, aber ich weiß et nich. Die Formulierung “die Seele baumeln lassen”, die kommt mir innen Sinn. Baumelt mit:

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Ich komm hoch raus!

Publiziert am 18. Juli 2010 von allesalltag

Nich nur Datsche und so (siehe Artikel zu Sparkasse), ne auch Tophotel in Barcelona hab ich drauf. Im Film steh ich immerhin in einer 19-ten Etage und kuck auf alle runter. Da bekomme ich dann cäsarische Gefühle und befehle euch:”Gestehet, dass ich glücklich bin!”

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Im französischen Hypermarche´

Publiziert am 18. Juli 2010 von allesalltag

Als mich meine Eltern mit ungefähr 16 von de Leine ließen, bin ich gleich nach Frankreich gefahren um zu lernen, wie man filterlose Zigaretten raucht, Sex hat und ein befriedigendes Warenangebot im Supermarkt genießen kann. Dat alles ist mir bis heute heilig und ihr könnt hier an einem der drei Sünden exclusiv teilnehmen. Nur einfach klicken:

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Essen an der Autoroute (französisch)

Publiziert am 15. Juli 2010 von allesalltag

Mit dem Klima-Auto durch la France, da kommt schon mal das Hüngerchen auf.
Triviale Vorstellungen kommen da ganz klar auf von Wegen Essen wie Gott in Frankreich. Biegt man mit der Karre rechts ab auf eine Platz, wo dieses Essen angeboten wird. Da schaue ich mich um und dann das:

Mit de Familie, die ihr getz mal kennenlernen dürft – kurz – hab ich dann schnellentschlossen ne Essvariante entwickelt. Russtikal und mit viel Gourmetance.
Was für ein Wort. Schaut hier:

Zum Schreiben: Ich hab hier sonnen Eee Pc zum bloggen für unterwegs mit. Doll: Dat is wie schreiben mit Stöckelschuhen.

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Luxenburg, kein Schimmer

Publiziert am 13. Juli 2010 von allesalltag

Auf der Reise nach Malle passiere ich eines von diesen BeNeLux-Staaten mit Namen Luxenburg. Klar denk ich eindimensional wieder nur anRevolution, Aufkärung und Befreiung von meiner selbst verschuldeten Unfreiheit und dann passiert mir das:

Besser hätte ich mir gefallen, wenn ich da besser ausgesehen hätte, einfach mehr Allgemeinbildung über kleine europäische Nachbarländer gehabt hätte. War nicht. …da ist die Handlung übergespungen und ich habe noch schnell ein gutes foto vom geliehen Auto mit Klimaanlage und Truckerzubehör gemacht. …und getz hier dat Foto:
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Wupptika Wuppertal

Publiziert am 13. Juli 2010 von allesalltag

Wuppertal grüßt aus dem Bergischen Land, wo es liegt, und diese Sentenz wurde zum Ende der 70-er Jahre von den damaligen Stadtmarketing-Typen, die man damals noch nicht so nannte, benutzt, um auf eine quirlige industrielle Stadt aufmerksam zu machen, ja Touristen anzulocken mit den Stichworten Zoo, Schwebebahn und eben Bergisches Land. Damals bin ich von dort abgezogen. Da war ich 18 und wollte die Welt kennenlernen und ich fand Wuppertal ziemlich langweilig. Seitdem komm ich da ein- bis zweimal im Jahr vorbei. …eben de Familie zu besuchen und davon noch ganz praktischen Profit zu machen. Schaut hier:


Als ich von Wuppertal losgezogen bin, hatte ich keine Ahnung von Wuppertal. Heute is mir dat ein bischen peinlich. Klar wusste ich, dat Friedrich Engels, Henry Moore, Else Lasker-Schüler und Pina Bausch so wie ich ein Kind der Stadt waren. Aber über die Tatsache, dat die Stadt zum Ende des 19. Jahrhunderts sozusagen ein Hotspot der Industrialisierung war, hatte mir keiner erzählt und ich hatte danach auch nicht gefragt. Wuppertal  war also einer der Wiegen unseres modernen arbeitsteiligen Lebens und vielleicht hätte ich gar nicht in die Welt ziehen müssen, um mich irgendwie sozialistisch zu verknüpfen, sondern hätte aus den Wurzeln Wuppertals mein Leben entwickeln können. Getz leb ich in Berlin, was auch ne große Geschichte hat. Der Slogan hier: Be Berlin. Ne echte Strafe.

Ronald Mc und olle Technik

Publiziert am 10. Juli 2010 von allesalltag

Klar wollte ich auch Holland gegen Lateinamerika glotzen. Meine Nikaragua-Kaffee-Pflücker-Freunde waren natürlich für die Spanischsprachlichen ( Klar: Link Ortega). Dat ging mir, sach ich mal ehrlich und gelinde gesagt aufn Sack und ich brauchte Geld, was meine Bank mir gibt, wenn ich die richtigen Zahlen weiß um Bier zu trinken. Zuderm gibt es den alten Konflikt, daß ich meine, wenn Revolution , dann hier und notfalls muss man Kartoffelsalat ernten. Isch wollte nur Geld, den allgemeinen Tauschwert. So ein bischen schlecht aufgeladen ging ich die Skalitzer lang und traf dort Polizisten mit laufenden Dieselmotoren, bzw. mit sogenannten Wannen, deren Verbrennungsmotoren liefen. Ich sagte: “Macht doch mal den Motor aus.” Und getz kommt es echt hart. Im Vieraugengespräch. also wirklich vertraulich, sagte ein Ordner zu mir über ein Auto, in dem er nich saß, das sei nicht seins und im übrigen sei es auch nicht seins und getz hätten auch Einsatzfahrzeuge der Einsatzkräfte soviel Verbraucher an Bord, daß der Diesel rund um die Uhr…Gottseidank hat da Mc ein Menü “Rapid-Security-short-time-running-Diesel”. Auf Empfehlung der Sicherheitskräfte habe ich noch das amtliche Kennzeichen…Isch wollte einfach nur Geld ziehen und dann:

Die aktuellen Diesel- und Burgerpreise findet ihr hier.
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Son Mist, Konkurenzbloggerin

Publiziert am 10. Juli 2010 von allesalltag

Mist, das Marktsegment ist klein. Das Budjet, was hier unterwegs ist, ist wirklich überschaubar, aber ich Idiot habe mich verplaudert. Angeberisches: “Weisst Du, ich hab getz einen Blog!” Und dann das! Und ich soll ihr auch noch helfen mit meinem Halbwissen, aber Susann B. hält ihre Nase in den Wind. HIER:

Ihr braucht das gar nich zuverfolgen. Ich helfe ihr nich. Die ökonomische Nische ist viel zu schmal. Als son Dienstleister hab ich doch eh nur sonne dünne Recource, wat vom Mehrwert abzuschöpfen.
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Meditation auf der Admiralsbrücke

Publiziert am 10. Juli 2010 von allesalltag

18.ooo Euros, dat hat mein jornalistisches Interesse geweckt. Die Kohle hätte ich mir auch gern eingesteckt. Auftrag: Auf de Brücke stellen und mit den Leuten friedlich reden. Ein Superjob für die zwei Damen, die getz auf der Admiralsbrücke Mediation betreiben. Warum? Klar, es gibt da Ärger. Da sitzen junge Leute abends, ich will ma sagen, eben auch bis inne frühen Morgenstunden auf de Brücke herum und tun folgendes: reden, reden, reden, saufen und dat schlimmste: Musik machen in unterschiedlicher Qualität. Dat geht den Anwohnern auf de Nerven, jeden abend Musik in nich überzeugender Qualität, jedenfalls häufig. De Presse sagt, da sitzen se in de Zahl von ungefähr 250 Leuten jeden Abend rum. Dat ging mir auch auf´ n Senkel. Da tät ich auch zum Telefonhörer greifen, um die Ordnungshüter an den Start zu bringen.
Isch, janz Jornalist, bin getz dahin, um mich und euch auf den Stand der Dinge zu bringen. Investigativ habe ich eine von den zwei Mediatorinnen interviewt. Die heißt Sozan Azad. Schaut mal hier:

Die Sozan fand ich dann mich selbst überaschend nett und nicht so blöd und in einer anderen Situation hätte ich mal gern mit ihr geflirtet. Aber der jornalistische Auftrag zwang mich noch mit anderen Playern beim Krieg auf der Admiralsbrücke in Kreuzberg/Berlin Kontakt aufzunehmen. Isch musste noch mit der Polizei reden, die ich früher, als ich noch ein hitzigeres Gemüt hatte, mit einem anderen Begriff belegt hätte. Jornalistische Sorgfaltspflicht, Verstand und grundsätzliche Menschenliebe, also alles zusammen, ermöglichten es mir folgendes Gespräch zu führen:

Mit dem nicht mehr so blöd finden hörte es einfach nich auf. Klar
waren meine ordnungshütenden Gesprächspartner total legalistisch, aber irgendwie entwickelte sich bei mir dat Verständnis, dat isch mit jeden Abend mäßige Musik hören bis in die Puppen auch nich so meinen Spass hätte und bevor ich handgreiflich werden würde, tät ich auch eher Ordnungskräfte an meine Seite holen. Allein schon, weil man da Geld spart und sich wegen grober Gewalt gegen junge Musiker auch nich vor Gericht verantworten muss.
Aber es ging weiter mit der Investigation: Es wurde in Person des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters Dr. Peter Beckers (SPD) -
für den richt ich mal ein Makro ein, hoffentlich habe ich alles richtig geschrieben! – politisch, obwohl ich so verdrossen bin.
Zunächst musste ich eine aufkommende Einspielung zu Erich Mühsam (und noch ein Link) unterdrücken, dann aber gewann mein Verstand die Überhand, was folgendes hintergründiges Interview ermöglichte:

Naja, dachte ich, der kommt auf sehr leisen Pfoten daher. Vor 30 Jahren wär das bestimmt ein ausgewiesener Feind von mir gewesen. Ich glaube, den hätte ich blöd gefunden und mich geärgert, wenn der ne hübsche Freundin gehabt hätte und überhaupt hatten mir meine Eltern damals das Motorradfahren verboten.
Pardon, etwas abgeschweift. Als wirklich echter Reporter einer Reportage müsse ich getz noch O-Töne liefern mit den Besuchern und den Anwohnern. Dat wäre gut gewesen und ich hab das auch gemacht und kann euch das aber nich zeigen, weil der liebe Gott mir das Licht ausgedreht hat. – Erregte Stimmen aus dem Schwarz. Da haben ich und meine Kamera versagt.
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Sparkasse, die Datsche un isch

Publiziert am 9. Juli 2010 von allesalltag

Also isch bin ja schon seit meiner Vorgeburtszeit Kunde bei der Sparkasse. Das Kundesein hab isch irgendwie familier geerbt. Für mich ist Sparkasse sowat wie ein Synonym für Bank und die waren auch immer sehr nett zu mir und auch die Werbung mit dem “meinHausmeinAutomeine Yacht” drückte gut aus, wohin es in meinem Leben mal führen sollte.
Es hat etwas gedauert, aber gestern war ich dann soweit: Am Ziel aller meiner Träume. Hier der Beweis:

Wenn ihr auch soweit kommen wollt wie isch, dann müsst ihr einfach auch mal bei der Sparkasse Kunde werden, dann klappt dat und ihr könnt euch dann so wie isch einfach auf die faule Haut legen oder schwimmen (siehe den Beweis).
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Neulich auf dem Kirchentag in Lei(b)zig

Publiziert am 6. Juli 2010 von allesalltag

…da bin ich also hingefahren mit der Selbsteinschätzung: Du bis son Agnostiker, also so einer, der nicht so recht weiss, ob es ne transzendente Ebene im Universum gibt. Eben: Gibt es Gott oder nich? Die Frage hatte mich ehrlich gesagt seit über 30 Jahren nicht mehr interessiert. Ich fuhr also zum Kirchentag hin, nicht aus religiösen oder kircheninteressierten Motivationen, sondern ich musste dort im Auftrag einer bekannten Tageszeitung kleine, kurze Videos produzieren.

So bin ich eben mit ner Kamera drei Tage auf diesem Kirchenvolk-Meeting rumgepest. Habe Fragen gestellt: Ist die Pille ein Geschenk Gottes? Sind Christen die besseren Menschen? Wann haben Sie zuletzt gebetet?

Ich war echt offen. Ich red ja gerne mit den Zeitgenossen und lass mir deren Gedanken gerne erläutern. Klar bin ich auch son Toleranzbolzen. Lass die doch glauben, wat se wollen. Tut mir doch nicht weh! Dachte ich, bis ich merkte, daß ich mehr und mehr ganz schlechte Laune bekam. Warum? Dat wollte ich rauskriegen. Die waren doch alle freundlich, aufgeschlossen, zugewandt und kannten zu meiner Überraschung auch die bekannte Tageszeitung, für die ich ja arbeiten durfte. Jedenfalls bekam ich so Phantasien, dat getzt für mich ne Diskussion mit Altstalinisten, mit deren strengen Maßstäben, Standpunkten, mit deren messerscharfen Analysen, ne angenehme entspannende Alternative zu Interviews und Gesprächen mit dem Kirchenvolk wären. Lieber als Revanchist beschimpft als in einem Gummiwand-Gespräch Allesverstehern ausgesetzt zu sein. Sagen wer mal so: Wenn die Margot Käßmann (Ex-Bischöfin) auf dem Kirchentag rumläuft und darüber spekuliert, daß die Pille, also die Pille, ein Geschenk ihres Gottes sein könnte und damit irgendwie eine Diskussion auslöst, dann wird es meinem Intellekt schlecht. Aber irgendwie wird das dann als mutig wahrgenommen, ein in der Realität längst verankertes, diskutiertes Mittel, getzt noch mit göttlichen Segen zu versehen.
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“Die speziellen Gäste” heute zu Besuch

Publiziert am 6. Juli 2010 von allesalltag

The Special Guests: Neun Mukkemacher, die sich dem “Ska Berlin” verschrieben hatten. Ja genau: Hatten. Haben sich letztes Jahr einfach aufgelöst .Puff.Weg! Getz hier – gut, das is hier nich exclusiv – aber gut gemeint zeig ich euch einen kleinenClip (siehe einfach auf das Bild unter diesem Text).

… und isch hab hier Kamara und Regie gemacht. Ein Eintagesprojekt. Drehbuch kam vom Sänger Willi Ocean.
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Malle – palle, haste ne Knalle?

Publiziert am 6. Juli 2010 von allesalltag

Oh Gott, bald muss ich wieder nach Malle in diese verdammte Hitze um dann von diesen irre hohen Klippen mich ins Meer stürzen zu müssen.
Unheimlich mutige Klippenspringer

Total mutige Klippenspringer

Also, viel zu gefährlich, macht überhaupt keinen Spass, ist nur was für 10-jährige und ich habe verdammt noch mal Angst, daß mich son Haifisch frisst.
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Saxophon – dicke Lippe!

Publiziert am 5. Juli 2010 von allesalltag
Heute hab ich noch Saxophon-Unterricht . Meine liebe Lehrerin sacht immer, ich würde zu viel pressen,

Bauchatmung sei angesagt. Die hat gut reden und der Friko lacht, der kann ja schon spielen, der Arsch.

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Argentinien-Dütschland, viel : wenig

Vorgestern saß ich mit meinen idiotischen Freunden in Caputh auf ner Datsche, Ziel war Fußballkucken.

Zu dem Zeitpunk nix ungewöhnliches im Land…..aber die Spinner haben sich so ne Art Schwitzhütte gebaut um mit ihrem altersschwachen Beamer bei dem dollen Wetter überhaupt wat sehen zu können (Schwitzhütte, mitte links im Bild). Von wegen der Bildqualität… Ihre Hütte brachte es so auf die 50 Grad Innentemperatur. Gratuliere, Jungs und Mädels…2 oder 3 der Guten sind dann einfach gestorben.

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